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~start~ tender.loving.care~ miss~ the guy~ memories~ exit~
~dance!~ believe!~ inspire!~ love!~


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Tanzen- mein Sport, seit ich 4 Jahre alt bin. Meine Leidenschaft, meine Therapie- einfach meine Art aufzublühen.

Angefangen habe ich mit 4 Jahren im Karnevals-Verein unseres Dörfchens. Ich stand also schon als kleiner Steppke immer auf der Bühne- und hab es geliebt! Davon bin ich nicht mehr losgekommen und so ging es nach den ersten Jahren weiter mit Jazzdance.

Nebenbei machte ich noch einen Abstecher zur Rhythmischen Sportgymnastik- dafür war ich aber einfach nicht gut genug und da meine Eltern keine typischen "Bühneneltern" sind (Gott sei Dank) hab ich es dort nicht weit gebracht. In der Grundschule wollte ich immer eine klassische Tanzausbildung machen, aber meine Eltern sahen Tanzen eher als ein Hobby und dachten nicht, dass ich auf Dauer dabei bleiben würde- falsch gedacht. Die ganze Zeit über habe ich im gleichen Verein weiter getanzt und aus Jazzdance wurde Schautanz, mit dem wir auch 2 Jahre lang in der karnevalistischen Saison an Turnieren der Karnevalistischen Tänze teilgenommen haben.

Nebenbei habe ich angefangen, die ganz Kleinen zu trainieren und meine eigenen Ideen umzusetzen.
Mit der Zeit kam es leider durch einige Streitereien zur Spaltung der Gruppe, von da an durften wir nicht mehr bei Turnieren starten. Zu Beginn hatten wir noch 2 Trainerinnen, die beide nacheinander wegzogen oder keine Zeit oder Lust mehr hatten- also haben meine damalige beste Freundin und ich die Gruppe übernommen- unsere "alte" Tanztrainerin, eine total liebe ältere Dame, die uns von Anfang an trainierte, stand uns immer mit Rat und Tat zur Seite, sorgte dafür, dass wir eine Mentorenausbildung und Weiterbildungen machen konnten und ließ uns dabei viel Freiheiten für unsere eigenen Ideen. 
Von Michael Jackson über Grease, Saturday Night Fever, Dirty Dancing, Tanz der Vampire bis hin zu Riverdance haben wir so ziemlich alles auf die Bühne gebracht. Die "Krönung" meiner dortigen tänzerischen Karriere war ein Soloauftritt zu Herbert Grönemeyers Demo- mit Spitzenschuhen, also hab ich doch noch meinen Balett-Auftritt bekommen. Das war mein letzter Tanz als aktive Tänzerin dort, danach habe ich mich noch ca. ein Jahr aufs Trainieren konzentriert.

Das Tanzen war immer eine Art Zuflucht für mich- etwas, in dem ich gut war, an dem ich immer Spaß hatte, bei dem ich alles andere vergessen konnte und jemand anderes sein konnte.

Mit 19 folgte dann durch meine Krankheit die unausweichliche Zwangspause- bis ich vor gut einem Jahr hier in meinem Studienort wieder eine Gruppe im Hochschulsport gefunden habe, die mir meine Leidenschaft wieder gegeben hat. Wir feiern zusammen, trainieren zusammen und haben einfach Spaß.
Dort habe ich auch einige der Menschen getroffen, die jetzt eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben spielen- die mich inspirieren, unterstützen und ohne die mein Leben jetzt nicht das wäre, was es ist.

Allerdings muss ich sagen, dass ich nach meiner fast 2-jährigen Pause tänzerisch jemand anderes bin- ich kann einfach nicht mehr auf die Bühne gehen und das machen, was ich immer konnte und geliebt habe. Ich habe angefangen, darüber nachzudenken- und das ist nicht gut. Tanzen muss man fühlen- ich hatte dieses Gefühl früher immer gehabt und habe es leider verloren. Jetzt bin ich gerade dabei, mich wieder neu zu erfinden und mein Gefühl wieder zu finden... ich hoffe, es gelingt mir irgendwann und ich kann wieder auf die Bühne gehen und einfach nur genießen.

Aber ich liebe diese Mädels und ich liebe das Tanzen- danke Ladies für alles, was ihr mir zurück gegeben habt!


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